#3 Im Gespräch mit den Geschäftsführern der Hagebau
Shownotes
In dieser Folge von "Handel im Ohr", dem Podcast von BaustoffMarkt und BaumarktManager, sind die Hagebau-Geschäftsführer Christian Rabe und Frank Staffeld zu Gast. Diskutiert werden unter anderem folgende Themen:
- Warum neue Sortimentskonzepte und Wachstumstreiber über traditionelle Kategorien hinausgehen müssen
- Die Verschmelzung von DIY und Fachhandel: Wie Kombibetriebe als Erfolgsrezept dienen
- Fachkräftemangel und innovative Strategien rund um Ausbildung und Mitarbeiterbindung
- Die Bedeutung von Work-Life-Balance und Unternehmertum für die junge Generation
- Die Rolle von digitaler Transformation und künstlicher Intelligenz in der Branche
- Nachhaltigkeit und energetische Sanierung als zentrale Zukunftsfelder
- Hagebaus Dienstleistungsangebote für Gesellschafter – von Liquiditätsfragen bis zur zentralen IT-Unterstützung
- Die Bedeutung von E-Commerce und Omnichannel-Strategien für die Baumärkte
- Beispiele und Erfolgsgeschichten von Unternehmern und Marktleitern innerhalb der Hagebau-Kooperation
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00:00:02: Herzlich willkommen zu Handel im Ohr.
00:00:05: Im Podcast der marken
00:00:07: Baustoffmarkt und Baumarktmanager zu den Themen und Aufgaben des Baustofffachhandels und DIY Einzelhandels.
00:00:16: Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer, zu einer neuen Folge von Handel im Ohr mit Monika Ferspol und
00:00:22: Markus Hovest.
00:00:24: Wir haben heute Christian Rabe, Geschäftsführer Fachhandel und Frank Staffelt, Geschäftsführer Einzelhandel von der Hagebauzugaste.
00:00:33: Würden Sie sich unseren Hörerinnen und Hörern kurz vorstellen?
00:00:36: Das machen wir gern.
00:00:37: Vielen Dank, Frau Ferspol.
00:00:39: Vielen Dank, Herr Hoves.
00:00:40: Mein Name ist Christian Rabel.
00:00:42: Ich bin seit ersten Juni diesen Jahres verantwortlich als Geschäftsführer innerhalb der Hagebau.
00:00:48: Verantwortet, dass ich zur Fachhandel bin.
00:00:51: Aber über dreißig Jahre schon fürs tolle Unternehmen Hagebau tätig.
00:00:55: Ja, mein Name ist Frank Stafl, auch schon meiner Seite schön guten Morgen.
00:00:58: Ich selbst bin seit sechsundzwanzig Jahren im Handel unterwegs und seit November zweiundzwanzig für die Hagebau tätig und aktuell eben für den Gesamt Einzelhandel.
00:01:07: Wer bei der Hagebau und sollte verantwortlich freue mich auf unseren Podcast.
00:01:11: Vielen Dank.
00:01:12: Dann steige ich mal direkt ein in die erste Frage.
00:01:16: Schaue ich da direkt mal auf den DIY Einzelhandel speziell.
00:01:19: Wir haben die halbjahres Zahn vom BAW, die leider keine Trendwände beschleunigen können.
00:01:25: Das heißt also, die Sparneigung ist nach wie vor beim Konsumenten da.
00:01:30: Es zeigt dort aber auch, dass die klassischen Sortimente deutlich weniger nachgefragt wurden, wie zum Beispiel Elektrowerkzeuge, Baustoffe etc.
00:01:39: Demgegenüber allerdings neue Sortimentskategorien, wie zum Beispiel Technikbüro, Unterhaltung deutlich zugenommen haben.
00:01:47: Sehen Sie darin auch die Notwendigkeit, bei den Sortimenten umzudenken?
00:01:53: Auf jeden Fall.
00:01:54: Also wenn wir uns im Moment die Umsatzsituation angucken, Herr Hobes, Sie haben uns gerade gesagt, wie auch wir sehen im Moment, dass es sehr schwer ist, zuwärts Umletze zu generieren.
00:02:03: Ja, gebaut die Besonderheit, dass die Gesellschaft ja ja doch auch selber stark regional Einfluss auf ihre Angebote nehmen können.
00:02:09: Deswegen haben wir auch unterschiedliche Entwicklungen in unserem Portfolio.
00:02:12: Es gibt weiter Gesellschaften und Märkte, die sich positiv entwickeln.
00:02:15: Aber über alles gelingt es uns nicht, die Vorjahrszahlen zu erreichen.
00:02:19: Eine der Maßnahmen, die wir deswegen auch dieses Jahr eingeleitet haben, ist, dass wir in einem neuen Sortimentskonzept hineinarbeiten, wo wir genau solche Veränderungen berücksichtigen.
00:02:28: Und uns sehr genau anschauen, was sind Sortimente, die in die Jahre gekommen sind, die von Konsumenten auch mit sehr wenig nachgefragt werden.
00:02:35: Ich mache ein ganz einfaches Beispiel, wenn wir über Teppiche oder Tapeten nachdenken, das sind Elemente, die der Kunde so gut wie gar nicht mehr nachfragt, die werden reduziert.
00:02:43: Und dort gibt es eben neue Wachstumstreiber, neue Kategorien, die wir dazu aufnehmen.
00:02:48: Das haben wir in der Sortimentstrategie verarbeitet und dort kommen dann auch tatsächlich Fragepunkte hoch, wie, wenn wir doch feststellen, dass wir in unserem Kerngeschäft und Schwertung weiter wachsen zu generieren, welche Zusätzchen-Sortimente sollen wir eigentlich im Einzahlen den zukünftigen Anbieten durch yourself, die vielleicht auch über die traditionelle und zugeordneten Sortimente hinausgeht.
00:03:08: Und da spielt Technik eine große Rolle, weil Technologie und durch yourself immer mehr verschwimmt und natürlich sind das auch kategorien, die wir bei uns ausbauen.
00:03:17: Ein anderer Trend, und Sie haben es eben schon angesprochen, diese traditionelle Trennung zwischen DIY und Fachhandel verschwimmt ja immer mehr.
00:03:25: Es gibt immer mehr DIY-Märkte, die auch für Profis, Serviceanbeten und umgekehrt.
00:03:30: Nun hat die Hagebau ja beide Bereiche.
00:03:33: Wie sehen Sie diesen Trend?
00:03:36: Grundsätzlich ist auch in unserem neuen Sortimenzkonzept das Thema Bau-Elemente eine der Bereiche, die zulegen.
00:03:42: Also wir sehen, dass das Thema schon wichtig ist, auch den gewerblichen Kunden, den Handwerker für ein Detail-Self-Markt zu gewinnen.
00:03:49: Und natürlich hat die Hagebau sehr viel Kompetenz im Baustoffbereich und das wollen wir auch nutzen.
00:03:54: Wenn wir heute in unser Marktportfolio reingucken, sehen wir auch schon das Gesellschafter, das sehr unterschiedlich interpretieren.
00:04:00: Manche sprechen von sogenannten Bauzentren.
00:04:02: Und dort wird die Kompetenz zusammengebracht.
00:04:04: Da können wir beispielsweise die Firma Steves in Gladbeck nehmen, die eben sowohl Fach- und Einzelhandel an einem Standort betreibt und den Einzelhandel beispielsweise dann nutzt, die Fachhandelsaustellung für Elemente, für Fliesen dann in den Einzelhandel zu verlagern, um die beiden Bereiche miteinander zu verschmelzen.
00:04:22: Also von unserer Seite ist das durchaus möglich, das zu tun ist, ob es liegt, den Gesellschaft an dies zu entscheiden.
00:04:29: Das ist insofern... Auch noch einmal erwähnenswert, dass der überwiegende Teil unserer Standorte tatsächlich Kombibetriebe sind, nämlich die Verbindung zwischen Einzelhandelskonzepten, also DIY-Standorten und dem Fachhandel.
00:04:46: Das ist in den vergangenen Jahren schon ein Erfolgsrezept der Hagebau gewesen und wir werden das auch zukünftig noch stärker ausprägen.
00:04:53: Zum Erfolg gehört natürlich auch, dass ein kompetenter Service besteht.
00:04:58: Das wird ja immer wichtiger und auf der anderen Seite wissen wir auch, dass es nicht so leicht ist, entsprechende kompetente Fachkräfte zu gewinnen.
00:05:08: Das ist für mich ein gewisser Widerspruch.
00:05:10: Wie lösen Sie den auf?
00:05:12: Ich kann da für den Einzelnen mal ein ganz pragmatisches Beispiel machen, um die aktuelle wirtschaftliche Situation und Ja, es ist eben schwer im Umsatz zu wachsen, bedingt ja, dass wir zumindest auf der Kostenseite nach vorne kommen und auch auf der Einkaufsseite Verbesserungen erzielen.
00:05:27: Das eine ist, dementsprechend Verhandlungen mit der Industrie zu führen, das zweite ist aber auch sich zu fragen, wo kann ich vielleicht in der Wertschöpfung auch noch wieder Vorteile für mich generieren, durch zum Beispiel den Ausbau von Import.
00:05:39: Import bringt aber natürlich dann automatische Oversteep-Komponente mit.
00:05:43: Wie lösen wir denn den Service, den wir heute ganz häufig bei Industrien in Deutschland, wenn wir die Ware national kaufen, auch mit von den Lieferanten geboten bekommen.
00:05:51: Und dort haben wir eben mittlerweile gute Partnerschaften und uns gelingt es eben auch für die Import-Sortimente jetzt den Regalservice-Disposervice auch.
00:06:00: den Märkten zur Verfügung zu stellen, um nicht nachher in der Betreiberqualität, in der Verfügbarkeit beispielsweise unserer Importprodukte gegenüber nationalen Lieferanten abzufallen.
00:06:09: Also das ist ein Element, was es gilt, zu lösen.
00:06:12: Darüber hinaus, das kennen Sie, gibt es gelernte Dienstleistungen, die auch wir versuchen, aufrecht zu erhalten, bisher gelingt uns das gut.
00:06:21: Das ist aber beispielsweise vielleicht auch wieder ein Vorteil der Hagebau, dass wir mit den lokalen Gesellschaften ja auch wiederum lokale Partnerschaften mit Dienstleistern im Serviceunternehmen abschließen können, um zum Beispiel einen Meet Park oder auch andere Angebote den Kunden gegenüber anzubieten.
00:06:36: Aber vollkommen richtig Service, auch Befähigung von Kunden im Übrigen.
00:06:41: Das ist ein anderer Punkt.
00:06:43: Aber auch das ist etwas, was wir forcieren, indem wir Fortbildung und Schulung in den Standorten an unseren Märkten durchführen.
00:06:49: Kurz zum Baustofffachhandel, da ist es ja das gleiche Thema.
00:06:52: Die Beratungsintensität steigt auch gegenüber den Profis.
00:06:56: Wie geht Hagebau mit der Situation im Baustofffachhandel um?
00:07:01: Ja, Sie haben es eben schon angesprochen.
00:07:03: Das Thema Fachkräftemangel beschäftigt uns auch im Baustofffachhandel, dem Holzhandel und dem fließen Handel Unisono.
00:07:11: Wir haben auch hier die Situation, dass die geburtenstarken Jahrgänge jetzt Stück für Stück in die Rente gehen.
00:07:19: Eine ganze Reihe auch von Leistungsträgern in den Standorten, dem zufolge in den nächsten Monaten und Jahren, da nicht mehr am Start sein werden.
00:07:29: Wie reagieren wir darauf?
00:07:30: Es heißt auf der einen Seite natürlich, die guten Kräfte weiter zu motivieren, weiter zu trainieren.
00:07:37: und auch fürs eigene Unternehmen zu begeistern, um sie in den Standorten zu halten, dass das eine, das andere, das zeichnet den Handel seit Jahrzehnten in meiner Wahrnehmung aus, ist auch dafür Sorge zu tragen, dass wir in die Ausbildung noch stärker hineingehen.
00:07:54: Wir haben allein hier in der Kooperationszentrale in Soltau fünfzig Auszubildende und BA Studenten.
00:08:01: Und wenn ich mich im Baustoffhandel, im Rollzhandel, im Fliesenhandel umschaue, dann haben wir doch eine sehr, sehr hohe Ausbildungsquote.
00:08:09: Also es gilt einfach auch Fachkräfte, Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu rekrutieren und selber der Versorge zu tragen, dass junge Kolleginnen und Kollegen hier eine Perspektive bekommen.
00:08:22: Da ist eine Ergänzung noch zu dem Themenkomplex.
00:08:25: Wir haben bei der Hagebau eine eigene Akademie, wo wir insbesondere für die Mitarbeiter, die auf der Fläche die Marktleitung stellvertretet haben, auch die Abteilungsdate und normalen Mitarbeiter in den Gartenzentren beispielsweise qualifizieren.
00:08:38: Das machen wir über digitale Medien, wo wir sehr kurze, knackige Inhalte, also aus meiner Sicht sehr zeitgemäße Form der da reichende Anbietung von Lerninhalten drin haben, aber auch ganz tägige Schunungen.
00:08:52: Dort sieht man klar den Trend, lieber kleinere, kurze Inhalten, die intensiv sind, gerne auch virtuell, per Online-Videos.
00:08:59: Das wird extrem gut angenommen und hilft uns natürlich auch.
00:09:02: die teilweise neuen Mitarbeiter in den Flächen so zu qualifizieren, dass sie die Beratungsleistung bringen können.
00:09:08: Ein letztes Element, das in den Zuge immer mehr bedeutend bekommt, ist das Thema künstliche Intelligenz.
00:09:14: Wir haben ein Chatbot, der für unsere Kunden zur Verfügung steht, aber genauso auch für unsere Mitarbeiter.
00:09:21: In einem großen Baumarkt gucken, haben wir teilweise über fünfzigtausend Produkte.
00:09:24: Das können die Mitarbeiter nicht alle im Detail kennen, dass die einzelnen Funktionalitäten und Möglichkeiten jeder Artikel angeht.
00:09:32: Der Chatbot weiß aber sehr, sehr viel und hilft ihn auch da enorm im normalen Beratungsgespräch.
00:09:38: Zumindest die Basisinformationen, wichtig und qualifiziert im Endkunden gegen Gebar formulieren und aussprechen zu können.
00:09:44: Wir werden nochmal auf das Thema Mitarbeiterl zu sprechen kommen.
00:09:47: So ist er auf der einen Seite.
00:09:49: Die Rekrutierung natürlich ein sehr wichtiger Bereich, auf der anderen Seite aber auch die Bindung.
00:09:53: Und die Bindung so scheint mir ist dann gut und kann auch nach außen sehr gut wirken, im Sinne von Employee Branding, wenn eben die Wertschätzung und das Gesamtklima in einer Studiale, in einem Markt sehr gut ist, sehr vorbildlich ist.
00:10:10: Davon habe ich jetzt neulich auch gelesen von einem Markt in Österreich.
00:10:13: Und wie schätzen Sie dieses Potenzial ein, dass ja gerade also sozusagen der Mensch richtig in den Mittelpunkt gestellt wird, der Mitarbeiter und das nach außen wirkt?
00:10:25: Also, ich glaube, in der jetzigen Zeit haben wir erst mal als Branche die Herausforderung, dass viele Menschen natürlich gerne an der Branche haben, die präspektive Zukunftssicherheit und auch erfolgreich ist.
00:10:36: Das heißt, wir alle gemeinsam sind gefordert, unser Unternehmen zukunftsfähig auch zu stellen.
00:10:42: erfolgreich wirtschaftlich agieren zu lassen.
00:10:45: Und in der jetzigen Zeit kommt da natürlich auch hinzu, dass wir das, glaube ich, sportlich gestalten müssen und auch den Spaß bei allem Druck, den wir in den Geschäftsmodellen im Moment drin haben, nicht verlieren.
00:10:56: So ist das schönes Beispiel.
00:10:57: Wir haben letzte Woche die Marktleitertagung in Leitzig mit all unseren Marktleitungen und Stellvertretern durchgeführt.
00:11:03: Da waren knapp vierhundert Leute zusammen und da war das Motto Formel I. Und wir haben probiert die Parallelen von der Formel eins auf unsere Branche zu übertragen.
00:11:13: Und da gibt es ganz schön viele.
00:11:14: Wir müssen Gas geben.
00:11:15: Wir können nur als richtiges Team, wenn wir so einen Boxenstopp nehmen, da greift alles Hand in Hand.
00:11:21: Und wenn etwas nicht funktioniert, dann fragt sich jeder, wie kann ich das noch besser machen, dass ich ein Nachbar mir besser zuarbeiten kann, wir besser harmonieren.
00:11:27: Das sind die Fragestellungen, die es bei solchen Dingen gibt.
00:11:29: Kamen übertragen, Präzision, Perfektion, hart an seine Grenzen zu gehen, aber auch Spaß dabei zu haben, Erfolge zu feiern, Champagner verspülen als Symbol bei der Form lines.
00:11:40: Also ganz, ganz viele Parallelen, die wir probieren, auch bei uns in den Arbeitsalltag hineinzubringen.
00:11:45: Wir müssen den Anspruch hochhalten, weil wir sind in einem sehr harten und intensiven Wettbewerb, aber eben auch probieren, dass die Leute sich qualifizieren können, dass sie motiviert bleiben, dass sie Erfolgserlednisse haben, dass sie Spaß bei der Arbeit behalten und diese Mischung.
00:11:59: ist uns wichtig, das machen wir an der Zentrale und das sehen wir aber auch bei unserer Gesellschaft und das die immer mehr auch, wo wir in diesem Klebstoff, der eben neben der reinen Disziplin und der Arbeitsalltagtäglichkeit notwendig ist, dann auch vor Ort persönlich zu geben.
00:12:13: Ja, das Schöne ist tatsächlich, dass wir dreihundert Unternehmer in unseren Gesellschaftahäusern haben, dieses Unternehmertum führt auch dazu.
00:12:23: dass Führung auch in der DNA eines Unternehmers vielfach gegeben ist.
00:12:29: Und wenn ich mir die Loyität anschaue in den Standorten zum Arbeitgeber, zu den Hagebau-Gesellschaften, dann haben wir doch in den allermeisten Betrieben Betriebzuwürdigkeiten.
00:12:40: die deutlich in den zweistelligen Bereichen eingehen.
00:12:43: Also ist das definitiv auch ein Asset einer Kooperation, ein Asset des Mittelstands, weil über neunzig Prozent unserer Gesellschafter klassisch Mittelständler sind, die genau dieses Unternehmertum dann noch prägen.
00:12:55: Stichwort Unternehmertum.
00:12:57: Da gehört ja auch die Nachfolgeregelung zu.
00:13:00: Das ist schwierig für einige Baustoffhändler und wahrscheinlich auch die AWI-merkte Standorte, Nachfolger zu finden.
00:13:07: Das führt unter anderem im Baustofffachhandel zu einer Konzentration auch.
00:13:11: Wie schätzen Sie da die Entwicklung ein, die weitere?
00:13:14: Also wir können das bestätigen, das ist Einspruchsvolles, das zu tun.
00:13:18: Wir haben aufgrund dessen schon vor vielen Jahren ein sogenanntes junges Forum ins Leben gerufen, wo wir die Nächste Generation, die in der Regel schon die Qualifizierung von Studium oder anderen Bildungsmaßnahmen hinter sich hat, die kommen jetzt an mit Job und die bereiten wir vor, auch wirklich in die Rolle des Gesellschafts, das das Unternehmers zu schlüpfen und dann auch die Nachfolge in dem eigenen Familienunternehmen anzutreten.
00:13:43: Das macht richtig Spaß, mit den jungen Leuten zusammenzuarbeiten.
00:13:46: Wir binden die beispielsweise auch in die Zukunftsarbeit ein, wenn es um strategische, konzeptionelle Ausrichtung der Hagebau geht.
00:13:53: Man hat diese Gruppe ernsthaftes Mitspracherecht, weil wir sagen, ihr seid ja diejenigen, die noch viele Jahre on the job in den Unternehmen aktiv sein werden.
00:14:01: Und deswegen wollen wir eure Meinung wissen, was glaubt ihr denn?
00:14:04: Sind die Elemente, die es braucht, um zukunftsfähig zu sein?
00:14:07: Das ist eine der Elemente, die dann auch in diesem Fortbildungen mit einfließt und auch den Gehör gibt und Wertschätzung.
00:14:14: Also das Instrument des jungen Forms ist einer der wichtigsten Antworten, die wir darauf haben.
00:14:20: Also wir begleiten und moderieren solche Übergangsprozesse, die aber auch nicht immer in jedem Fall funktionieren.
00:14:27: Ich glaube, das gehört zur Wahrheit auch mit dazu.
00:14:30: Dann sehen wir unsere Aufgabe darin, wenn es dann halt keine adäquate Unternehmensnachfolge aus den eigenen Reihen heraus gibt, auch Gesellschaften im eigenen Gesellschafterkreis dann weiter zu vermitteln, um hier das Ganze, nämlich die Haagebau zukunftsfähig aufzustellen.
00:14:47: Wir haben eine eigene Beteiligungsgesellschaft.
00:14:49: wo wir uns dann zeitlich befristet auch an Haagebaugesellschaften dann beteiligen, wenn dann beispielsweise eine Unternehmensnachfolge nicht aus den eigenen Reihen zu organisieren ist, ist auch ein Asset unserer Kooperation.
00:15:03: Und da sind wir aktuell froh und dankbar, dass wir diese Möglichkeiten haben, den Unternehmer dann auch in solchen Zeiten zumindest zeitlich befristet aktiv zu begleiten.
00:15:13: Sie fragen auch die jungen Leute, was die zum Beispiel möchten, unter welchen Bedingungen sie eine Führungsposition annehmen würden.
00:15:18: Könnten Sie da kurz vielleicht ein paar Beispiele nennen?
00:15:20: Was ist jungen Leuten wichtig?
00:15:22: Unter welchen Voraussetzungen würden Sie in die Führung gehen und vielleicht sogar eine Standortleitung übernehmen?
00:15:29: Meinen Sie jetzt Mitarbeiter als Angestellte oder welche, die wirklich das federliche oder müterliche Unternehmen?
00:15:35: Genau,
00:15:35: also wollen die alle... Komplett neue Situationen schaffen?
00:15:40: oder sind es kleine Stellschrauben, die vielleicht schon ausreichen, um jemanden zu bewegen, die Nachfolge zu unternehmen.
00:15:46: Welche Rückmeldungen?
00:15:47: sie stehen ja im Austausch, haben sie gesagt, mit den potenziellen Nachfolgern.
00:15:52: Und es ist ja vielleicht interessant, mal zu hören, was bewegt junge Leute jetzt noch diese Verantwortung zu übernehmen.
00:15:59: Rat in solche herausfordernden Zeiten, wie wir sie gerade haben.
00:16:03: Ja, der erste Punkt, der immer wieder in diesem Veranstaltung deutlich wird, ist der Respekt, davor die richtigen und qualifiziert Mitarbeiter für sein Team dauerhaft zu finden.
00:16:13: Das ist etwas, was viele Menschen beschäftigt, weil sie eben sehen, wie schwer es ist, doch die Mannschaft so aufzustellen, dass sie auch selber, und das ist ein Punkt, wo die nächste Generation in der Tat etwas anders tickt, als sie die Eltern, die haben schon auch den Anspruch, eine gewisse Work-Life Balance zu behalten.
00:16:30: Also ich kriege jetzt nicht davon, dass sie natürlich bereit fünf Tage zu arbeiten.
00:16:33: Das ist überhaupt kein Thema.
00:16:35: Aber wenn man die vorherige Generation sieht, sieht man ja schon, dass auch sehr viel Wochenendeinsatz und auch mal der Sonntag dann geopfert wird, um das zu machen.
00:16:43: Und das ist etwas, wo die schon nach Lösungen suchen, wo sie ihre eigene Familie, ihre Privatleben und die Firma miteinander gut kombinieren können.
00:16:51: Da gilt es, Antworten zu finden.
00:16:53: Und das benötigt eben das richtige Team, die richtige Struktur, um das zu legen.
00:16:58: Das ist ein Thema, was grobe Bedeutung hat.
00:17:01: Und das Zweite ist eben tatsächlich viel, viel Nüchtern an.
00:17:04: Wie viel Rendite kann ich für das eingesetzte Kapital und das Risiko und die Arbeitsleistung, die ich habe in den nächsten Jahren erzielen?
00:17:12: Schätze ich auch als Nachfolger in der Unternehmer, ist so ein, ich mach mal einen ganz einfachen Vergleich, dass ich mit dem Unternehmen mehr verdienen kann, als wenn ich es jetzt im Moment als ETF anlege.
00:17:23: und im Finanzmarkt investiere.
00:17:24: Und da brauchen wir Antworten für die Renditen, müssen höher sein, sonst lohnt es sich nicht, den Aufwand zu stellen.
00:17:30: Und die Härte an Entscheidungen legen auch diese jungen Menschen durchaus an, wenn es darum geht, die Entscheidung zu treffen, weiterhin Unternehmen zu investieren, was in vielen Fällen ja erfolgreich ist.
00:17:41: Ich selbst hatte neusten die Gelegenheit, eine junge Marktleiterin, eine junge Chefin kennenzulernen und zu porträtieren, die aus mehreren Gründen plötzlich in der Verantwortung war.
00:17:52: Und sie war davon, wie wichtig es sei, einen starken Partner zu haben und hat das dann auch nochmal ein paar Beispiele festgemacht.
00:18:00: Können Sie vielleicht nochmal klarmachen, was Sie den Gesellschaft dann so bieten?
00:18:06: Also warum ist es gut, bei Ihnen aufgewoben zu sein?
00:18:11: Ja, dann fange ich mal an und Frank wird sicherlich noch viele, viele Themen ergänzen können.
00:18:17: Die Hagebau ist mal gegründet worden als Einkaufskooperation.
00:18:21: Und wenn wir uns heute das Jahr zwanzig, fünfundzwanzig mal anschauen, dann ist natürlich ein wesentlicher Kern unserer Kooperation nach wie vor das Einkaufsgeschäft, also Einkaufsvorteile unseren Gesellschaften an die Hand zu geben.
00:18:35: Wir bringen eine ganze Reihe von Dienstleistungen für unsere Gesellschaften, Unternehmensberatungsleistungen beispielsweise, viel Marketingbereich, Eigenmarkenbehörden dazu.
00:18:49: Es sind aber auch Themenfelder, die aktuell eine recht große Bedeutung haben und auf die wir dann in den letzten Jahren auch reagieren mussten.
00:18:59: Die Betriebsergebnisse haben wir eben schon angesprochen, die in der aktuellen wirtschaftlichen Situation unter Druck stehen.
00:19:06: und eine wesentliche Aufgabe innerhalb der Hagebau sehen wir darin, unsere Gesellschaft auch in wirtschaftlich schwierigen Situationen in sofern zu unterstützen.
00:19:17: dass wir hier Liquidität zur Verfügung stellen, Finanzdienstleistungen unseren Gesellschaft dann anbieten.
00:19:23: Das machen wir über eine sogenannte Zahlungszielverlängerung, auch eine Besonderheit unserer Kooperation, als in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten hier Hilfestellung zu geben.
00:19:34: Dort wo gewünscht und dort wo notwendig.
00:19:38: Ja, wenn wir in den Einzelnen schauen und da ist auch eine hohe Überschneidung mit dem Fachamt in Summe.
00:19:43: haben wir ein Dienstleistungskanalog, der fast siebzig Elemente beinhaltet.
00:19:47: Das geht los mit Buchhaltungsthemen.
00:19:50: Zentralfaktorierungen und Rechnungsprüfungen.
00:19:53: Wir bieten aber auch das Thema Personalabrechnung an.
00:19:56: Personalsuche, Recruiting unterstützen wir.
00:19:59: Akademie habe ich gerade angesprochen.
00:20:01: Aber wenn Sie sich auch vorstellen, Sie wollen einen Markt neu gestalten, überarbeiten oder auch neu eröffnen.
00:20:06: Die gesamte Planungsleistung von Gebäudekonstruktion, welche Technologien sollen sich dort wieder finden, welche Sortimente sollen dort einzukalten, welche Software Tools kommt zum Einsatz.
00:20:17: Das sind alles Dinge, die wir machen.
00:20:19: Die Hagebau hat eine eigene IT-Gesellschaft, die ein Rechenzentrum stellt.
00:20:23: Das ist gerade ganz aktuell nochmal bestätigt worden.
00:20:26: Das würde einen sehr hohen und sicheren Standard haben, weil Cyberkriminalität in jetziger Zeit ein riesen Thema ist.
00:20:32: Digitalisierungsangebote.
00:20:34: Wie kann ich mit Technologieunterstützung effizient zukünftig meiner operativen Arbeitsabläufe stören?
00:20:41: Das sind alles Dinge, die die Hagebau-Kooperation anbietet.
00:20:45: Was der Unterschied ist, und das vielleicht an der Stelle auch ausgesprochen, wir orientieren uns da nicht an OBI, sowohl wenn es um Wettbewerb geht, als auch bei solchen Dienstleistungsthemen, weil bei den benannten Wettbewerber sind die meisten Dinge fest im Paket drin.
00:20:58: Und der Fränchers Nehme hat nicht die Möglichkeit zu entscheiden, welche Leistung er hat, sondern er bekommt das Paket.
00:21:04: Und die Hagebau fördert das Unternehmertum, das bedeutet, das sind Angebote.
00:21:09: Wir bieten die Dienstleistung und optional kann der Gesellschaft entscheiden, ob er sie in Anspruch nimmt oder nicht.
00:21:15: Und das gibt ihm natürlich auch im Bezug auf Kosten eine Möglichkeit zu entscheiden, ob er sagt, ich sehe den Mehrwert, ich möchte das Geld dafür ausgeben oder ich kann diese Leistung selber erbringen.
00:21:25: Und das ist eben eine der großen Unterschiede, die wir dort haben.
00:21:27: Aber das Dienstleistungsprofolio ist extrem umfangreich und auch etwas, um das auch mal selbstkritisch gesprochen, was wir vielleicht in den letzten Jahren gar nicht ausreichend in den Vordergrund geschoben haben, als es uns gut ging.
00:21:39: Dort haben viele Gesellschaften logischerweise auch auf Dienstleistung verzichtet, weil sie gesagt haben, dass Geld keine sparen.
00:21:45: Ich komme doch klar, ich verdiene nur Geld.
00:21:47: Und jetzt ganz aktuell machen wir wesentlich mehr Werbung auch dafür und schärfen nochmal das Bewusstsein, welche Leistung die Hagebau alle.
00:21:54: bietet, um eben auch dem Endkunden gegenüber das beste Angebot an die beste Leistung durch Yourself oder auch Fachhandel anzubieten.
00:22:04: Da würde ich gerne nochmal nachhaken.
00:22:06: Es wird ja der Baubranche nachgesagt, dass sie etwas träge sein kann.
00:22:11: Und sie haben eben die Entwicklung KI angesprochen.
00:22:14: Auch Nachhaltigkeit ist ein Riesen-Trend.
00:22:17: Und manchmal braucht es ja ein bisschen anstupsen, dass sich da was bewegt.
00:22:23: Welche Rolle kann die Hagebau übernehmen, da vielleicht so ein bisschen Anleitung oder Struktur auch zu geben bei diesen Riesenthemen, digitale und nachhaltige Transformation?
00:22:36: Ja, wenn es um das Thema Digitalisierung und auch Zusammenarbeit mit Gesellschaft angeht, haben wir ein neues Element gerade in der Umsetzung.
00:22:44: Das ist eine Zielvereinbarung, die wir von Seiten des Vertriebs, wir haben das Jahr, das Vertrieb ist gerade ausgerufen.
00:22:50: mit Gesellschaftern festlegen.
00:22:52: Und da geht es eben genau darum, eine andere Verbindlichkeit dafür zu bekommen und auch eine andere Auseinandersetzung mit den neuen Technologien und Digitalisierungselementen, die Gesellschaft dann geboten werden.
00:23:03: Weil das können Sie sich auch vorstellen.
00:23:04: Die haben natürlich Menschen, die sind dort sehr aufgeschlossen, sehr schnell, sind eher sogar avantgardistisch unterwegs, probieren die ganz früh aus.
00:23:11: Wir haben aber genauso auch, wie es in jeder Gesellschaft finden, Gesellschafter, Gesellschafterinnen, die eher zurückhaltend sind.
00:23:18: Und das wollen wir unterstützen und das Bewusstsein schärfen, welche Optionen da sind, welche Chancen darin liegen und wie wichtig es ist, diese Elemente wirklich anzunehmen und einzusetzen.
00:23:28: Omni-Channel-Strategie, ein ganz wichtiges Element, was auch auf Digitalisierung anspricht.
00:23:34: Die Kunden online vorzuqualifizieren, um sie in ihre Märkte zu bringen.
00:23:38: Etwas, was nur geht, wenn die Märkte auch mitmachen.
00:23:41: Ich gebe Ihnen einfaches Beispiel.
00:23:43: Hat einen Markt in der Warnwirtschaft die Verfügbarkeit seiner Artikel nicht richtig gepflegt, können wir sie auch dem Entkunden auf der Online-Seite nicht richtig ausspeulen und anzeigen.
00:23:52: Und die Voraussetzungen haben wir geschaffen und wir brauchen aber natürlich auch die Mitarbeit und die vernünftige Umsetzung der Gesellschaft davor auch bei Click & Reserve, dass die Artikel dann im Abholbereich auch bereitgestellt werden, dass die Kunde die Information bekommt, wenn die Artikel... zurückgelegt wurde.
00:24:06: Das sind Dinge, die wir jetzt auch hart in Zielvereinbarung hinterlegen, um auch den Endkunden gegenüber ein verlässlicher Partner zu werden und auch den Gesellschaften, das sehe ich als Unterstützung, eben auch zu helfen, dass sie diese Elemente annehmen.
00:24:20: Und was wir aus der Zentrale heraus tun, ist, dass wir alles dafür ausrichten.
00:24:27: Ich sage es immer so schön, dass der Kunde noch in den Baumarkt geht und nachher die Ware in seinen eigenen Kofferraum dürfte.
00:24:32: Darum geht es.
00:24:33: Wir wollen nicht online die Umsätze machen.
00:24:36: Wir sind eine Kooperation, die physische Baumärkte betreibt, die Gesellschaft hat, die vor Ort in der Regel auch wesentliche Mehrwerte dem Endkunden gegenüber erzeugen können, das vorqualifizieren, über digitale Kanäle, über digitale Kundansprache.
00:24:49: Da haben wir uns beispielsweise letztes Jahr wirklich neu aufgestellt und auch mit großem Erfolg jetzt in die Reservierungsquoten, Click & Reserve, B to B to C-Bestellung in Deutschland wachstum ausstatten können.
00:25:01: Sie haben natürlich recht, dass gerade unsere Baustoffbranche doch eher konservativ ist.
00:25:07: Das ist im Übrigen nicht immer etwas Schlechtes, das hat auch Vorteile.
00:25:12: Unter anderem den Vorteil, dass in den vergangenen Jahren hier keine disruptiven Veränderungen erzeugt worden sind und mit Blick nach vorne wird auch nicht die ganz große Disruption in den nächsten Jahren erwarten.
00:25:26: Wie sieht unsere Rolle hier ganz konkret aus?
00:25:29: Wir versuchen immer dort womöglich, auch mit unseren Gesellschaften in Zukunftsmärkte hineinzugehen, gemeinsam mit unseren Gesellschaften auch Kampagnen und Aktivitäten zu entwickeln, die genau diese Zukunftsmärkte hineingehen.
00:25:45: Ich nehme mal das Thema Photovoltaik vor einigen Jahren, wo wir als Hagebau sehr aktiv in diesen Markt hineingegangen sind, aktuelles Thema.
00:25:55: Dachbegrünung um zweites Feld mal zu nennen.
00:25:58: Starkregen Phänomene, die zunehmen, wo wir auch entsprechende Lösungen im Portfolio haben.
00:26:04: Also Zukunftsmärkte spielen bei uns am Fachhandel natürlich auch eine Rolle und unsere Aufgabe ist es hier Hilfsmittel, Werkzeuge, Instrumente, unseren Gesellschaft dann an die Hand zu geben, um an diesen Märkten dann auch entsprechend partizipieren zu können.
00:26:20: Sehr gutes Stichwort an Märkten partizipieren, dann wäre ja zum Beispiel der Bereich energetische Sanierung bauen im Bestand.
00:26:28: Das sind Sachen, die kann man jetzt im Baumarkt nicht per sie selber als Kunde selber lösen, sondern da braucht man Partner.
00:26:36: Hier gibt es ja Partnerin Konzepte.
00:26:38: Empfehlen Sie Ihren Gesellschaften auch solche, zum Teil, das hängt wahrscheinlich von den Lokalen gegeben, halten aber solche Konzepte einzugehen, um eben Handwerksdienstleistungen beispielsweise zur Verfügung zu stellen etc.
00:26:52: Also im Fachhandel machen wir das seit Jahr und Tag.
00:26:54: Das Thema Energieeffizienz spielt hier eine große Rolle und wenn wir über Zukunftsmärkte sprechen, dann wird das auch in den nächsten Jahren ein wichtiges Feld sein.
00:27:03: Das machen wir nicht alleine.
00:27:04: Wir haben hier Partner mit im Boot, Energieberater, mit denen wir hier zusammenarbeiten.
00:27:09: Mit der Bankenwirtschaft wird regional sehr stark zusammengearbeitet.
00:27:14: Wir bieten unseren Gesellschaft dann Fördermittelrecherche an, um hier dann auch von Fördergeldern entsprechend profitieren zu können.
00:27:23: Es gibt also eine Konzeption auf der Fachhandelsseite, die genau dieses Thema Nachhaltigkeit, Energieeffizienz beinhaltet und unseren Gesellschaft dann auch hier ein Stück weit Hilfestellungen gibt, in diese Märkte aktive hineinzugehen.
00:27:38: Und das vielleicht noch ergänzen, wenn ich das noch befügen darf.
00:27:42: ist halt nach außen vielleicht nicht ganz so offensichtlich wie bei den anderen Reihen durch Yourself-Anbietern, weil wegen über beide Kanäle verfügen.
00:27:49: Christian Rabe hat bei sich ein Spezialisierungssystem, das nennt sich energetische Sanierung.
00:27:54: Dort qualifizieren wir die Fachhandelskollegen richtig vor, wie sie die Fördermittel, wie sie die richtigen Tat nach Kooperationen.
00:28:00: Das war ein Angebot, abschämt die richtigen Lieferanten, die auch am leistungsfähigsten sind, fossieren.
00:28:05: Das alles passiert in solchen Spezialisierungssystemen.
00:28:08: und Sie können sich es gerade vorstellen, wenn wir Kombinunternehmer haben, natürlich spielen die sich die Bälle zu und gucken sehr genau hin, welcher Kunde betritt eigentlich wo, welcher Einkaufsstätte und geben dann auch Richtung, wenn die feststellen in der Beratung, da will einer wirklich richtig energetisch seine Fassade renovieren, der will vielleicht eine Wärmepunkte als Nachfolge von einer Gasheizung einbauen, dann bedarf es ja viel mehr, die Flächen müssen erweitert werden, um die Niedrigtemperaturen auch zu viel ausreichend Wärme dann umzugestalten und und und und all diese Dinge passieren dann bei uns tatsächlich in beiden Kanälen.
00:28:41: Ich hätte noch einen Punkt, das betrifft den E-Commerce.
00:28:45: Ich habe heute morgen die frischen Zahlen über den online Handel hier auf den Tisch bekommen und da war dann nochmal zu lesen, dass Marktplätze sind, das A und O und gleichzeitig asiatische Anbieter legen deutlich zu.
00:28:59: Die Frage, die sich daraus für mich ergibt ist, wie geht man damit um?
00:29:03: Haben Sie da vielleicht auch noch mal ein Stand mit?
00:29:05: Sehr gerne.
00:29:06: Ich würde zwei Antworten zu geben.
00:29:09: Das erste, was wir eben feststellen, gerade wenn Sie Marktplätze und Temu, um mal den relevantesten Marktteilnehmer neben Emerson zu benennen.
00:29:17: Das Thema, warum das so stark wird, ist das zu einer Preiswürdigkeit vor allen Dingen.
00:29:22: Und Preiswürdigkeit ist etwas, wo wir uns seit zwei Jahren sehr intensiv miteinander gesetzt haben.
00:29:27: Das eine, wie gesagt, ist Es gibt so einen schönen Spruch, wenn Sie jeden Tag einen niedrigen Preis anbieten wollen, brauchen Sie niedrige Kosten und Einkaufspreise.
00:29:34: Deswegen war eben auch bei uns ganz klar der Fokus in letzter Zeit sehr stark auf beste Einkauf.
00:29:40: Das bedeutet Import, das bedeutet internationale Verhandlungen, nationale Verhandlungen, Verbindlichkeit der Industrie gegenüber zu erzeugen.
00:29:48: Das haben wir an die Kunden weitergegeben.
00:29:50: Das sehen wir auch, weil wenn Sie den aktuellen Kundenmonitor sich angucken, ist in Bezug auf Preiswürdigkeit die beste Entwicklung im Wettwerbsumfeld bei der Hagebau.
00:29:58: weil wir eben wirklich eine Dauer-Tiefpreis-Strategie auch sichtbar eingeführt haben und viele, viele Elemente bei uns im Markt eben jetzt sichtbar machen, dass auch Hagebau eine wirklich preiswürdige Einkaufsstätte ist.
00:30:10: Das war in der Vergangenheit teilweise durch unsere Halo-Strategie.
00:30:14: Wir haben Beilagen, da waren wir sehr aggressiv, aber im Normalgeschäft waren wir vielleicht auch teilweise etwas über den Wettbewerb.
00:30:21: Das haben wir korrigiert, weil wir sehen, Preiswürdigkeit ist einer der wichtigsten Elemente.
00:30:25: Und das Zweite ist, dass wir natürlich auch online die Sichtbarkeit der Hagebau erzielen müssen, um gegen die Marktplätze auch wahrgenommen zu werden.
00:30:36: Ich glaube, eins kann man aussagen, es wäre eine dumme Idee, wenn Hagebau sagt, wir machen jetzt auch einen Marktplatz, weil wenn wir uns angucken, welche Marktteilnehmer dort schon existieren, Temu, Ermasern, Mano Mano, aber auch andere haben einen sehr kompetenten Online-Shop, das in einer Einkaufskooperation mit eben selbstständigen Unternehmern, die doch sehr stark immer noch den Fokus darauf haben, in ihrem Stationärgeschachtel unterzumachen, den Weg einzuschlagen und dafür sehr viel Mittel zu verwenden.
00:31:05: Ich glaube, das würde auch in der Kooperation nicht auf Zustimmung stoßen.
00:31:08: Ich sage, es stößt nicht auf Zustimmung.
00:31:10: Deswegen haben wir gesagt, der Weg muss sein.
00:31:13: Die werden online wahrgenommen.
00:31:14: Die haben absolut web.js-fähige Angebote.
00:31:17: Aber wir machen die Customer Journey so, dass wir immer wieder versuchen, ihnen doch dazu zu bewegen, in den Markt zu kommen.
00:31:23: Deswegen ist all unsere Online-Aktivität darauf ausgerichtet, click-and-reserve als Ergebnis zufolge zu haben, nicht den Artikel wirklich in den Warenkorb zu legen.
00:31:32: Möchte der Kunde das, kann er das tun?
00:31:34: Natürlich, also wir werden ihn dann nicht zwingend es anders zu machen.
00:31:37: Aber wenn wir die Möglichkeit haben, Einfluss zu nehmen, ist unser Weg wirklich die Kundenfrequenz in unsere Märkte zu bringen, um dann eben vor Ort über Beratung auch noch Zuwärtsverkäufe generieren zu können.
00:31:48: Aber die Bedeutung ist da, Ehrlicherweise auch die Dramatik, welche Umsatzanteile ein Thema mittlerweile erreicht, mit teilweise, und das darf ich an der Stelle glaube ich schon auch sagen, vielleicht nicht so verlässlichen Qualitäten, wie wir sie auch kennen.
00:32:03: Die Hinweise werden ja an vielen Stellen gegeben, das tut weh zu beobachten.
00:32:07: Aber da hoffen wir auch auf die Regulierung über die Bundesregierung oder auch die Europäische Union, dass dort irgendwann einmal sich auch genau damit auseinandergesetzt wird, wie man dort gleich gleiche Härte anlegt, wie es auch im Stationärhandel heute üblich ist.
00:32:25: So, und im Fachhandel, wenn ich es ganz kurz noch ergänzen darf, ist ein Thema immer wieder entscheidend, nämlich die kurzfristige Warenverfügbarkeit.
00:32:33: Wir haben über achthundert Fachhandelstandorte allein in Deutschland und das bedingt einfach, dass wir lokal, regional, schnell Warenverfügbarkeit bereitstellen können.
00:32:45: Das heißt, hier setzen wir eher auf die regionalen Online-Shops unserer Gesellschafta, gerade im BtoB-Bereich ein wichtiges Thema.
00:32:55: Immer noch einstellige Umsatzanteile, um das auch so ein bisschen zu relativieren, aber deutlich steigende Tendenz, ist auch eine Dienstleistung.
00:33:04: der Haargebau unserer Gesellschafta in diesem Bereich mit der Nehan zu nehmen und für die Zukunft hinzumachen.
00:33:11: Ja, vielen Dank.
00:33:12: Also aus meiner Sicht, ich habe jetzt keine Fragen mehr auf meinem Katalog.
00:33:16: Dann sage ich von meiner Seite ganz herzlich einen Dank.
00:33:18: Vielen Dank und beste Grüße nach Köln.
00:33:21: Vielen Dank.
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